RH #357Krach von der Basis

WOUND

Null Bock auf fette Sounds

Wound

Die deutschen Old-School-Deather WOUND melden sich mit einem zweiten Album zurück, das es in sich hat. Aber lest selbst, was uns Gitarrist Sören dazu verrät...

Sören, wir haben euer Potenzial ja schon früh erkannt und euch 2012 zur Demoband des Monats gekürt. Seitdem ist natürlich einiges passiert, ihr steht hier nun mit eurem zweiten Album. Hast du damals überhaupt schon so weit gedacht oder geträumt?

»Als wir die Band 2011 gründeten, hatten wir null Ambitionen, es sollte eigentlich nur ein Projekt sein. Nachdem wir ein paar Songs geschrieben hatten, nahmen wir dann das Demo auf, und das kam unerwartet gut an. Damit hatten wir nicht gerechnet, aber so hat das dann langsam seine Kreise gezogen, denn schließlich kam ja auch der Vertrag mit FDA Records irgendwann zustande.«

Aufgenommen habt ihr „Engrained“ im Underworld Studio in Solingen, oder?

»Aufgenommen haben wir das Album bei uns im Proberaum, den Mix hat unser Basser in seinem kleinen, portablen Tonstudio – den Haunted Studios – gemacht, aber gemastert wurde es dann in Solingen im Underworld, und zwar von Laurent von Chapel Of Disease.«

Und was war euch wichtig beim Sound?

»Dass es anders klingt als das erste Album (lacht). Es sollte einfach organischer rüberkommen und nicht wie all die anderen Death-Metal-Produktionen heutzutage. Mir ist das alles viel zu sehr auf Maximum gemixt, und es macht mir persönlich echt keinen Spaß, derartige Platten zu kaufen. Ich denke aber, dass dieses Album echt etwas organischer und wärmer...

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