RH #357Interview

GRAVE DIGGER

»Ich dachte, dass ich mit 30 sterben würde«

Grave Digger

Wenn man über stilprägende Metal-Bands aus Deutschland spricht, kommt man an GRAVE DIGGER kaum vorbei. Der Fünfer aus dem nordrhein-westfälischen Gladbeck ist eine Institution, die sich seit beinahe vier Jahrzehnten fest im Geschäft hält. Vor Kurzem haben die Herrschaften mit „Healed By Metal“ ihren bereits 19. und dazu noch ganz ausgezeichneten Longplayer veröffentlicht. Wir unterhielten uns mit Frontmann Chris Boltendahl und Bassist Jens Becker.

Herrschaften, könnte man das Motto, unter dem eure neue Platte entstanden ist, mit „Kein Intro, keine Balladen, keine Keyboards – kein Bullshit“ zusammenfassen?

Chris lacht: »Nein, unser Motto war schlicht und einfach „Metal“. Wir wollten uns erst gar nicht großartig mit Klimbim aufhalten. Im Zentrum der Songs stehen starke Refrains und gute Gitarrenriffs, das war uns wichtig. Das sind die elementaren Dinge, die wir aus unserer Jugend als Fans mitgenommen haben. Einige deiner Kollegen haben geschrieben, dass es auf der Platte Referenzen zu Judas Priest gibt. Das ist vielleicht insofern richtig, als dass Priest sich zu ihren besten Zeiten ebenfalls auf diese Dinge konzentriert haben. Die besten Stücke von Priest waren sehr basisch, mit Fokus auf einen starken Chorus. Das war die Essenz des Heavy Metal, und da wollten wir auch wieder hin. Natürlich gibt es in unseren Songs den einen oder anderen Querverweis zu unseren Idolen, aber unsere Stücke haben trotzdem einen ganz eigenen Charakter.«

Wenn ich mich nicht irre, ist das tatsächlich...

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