RH #357Interview

RANGER

Bis der Schädel splittert

Ranger

Was sich im ersten Augenblick wie die Beschreibung eines typischen Wochenendes in einem Ruhrpott-Underground-Schuppen eurer Wahl anhört, ist in Wahrheit der Titel der neuen RANGER-Langrille: Anfang Dezember hat die finnische Rasselbande mit „Speed & Violence“ den Nachfolger zu ihrem umjubelten Debütalbum „Where Evil Dwells“ in die Händlerregale gewuchtet. Zeit für ein Gespräch mit Drummer Miko Sipilä.

Laut seiner Facebook-Page spielt der Vierer aus Helsinki „SKULL SPLITTING METAL!!!“. In Kapitalen, mit drei Ausrufezeichen. Das zeugt von Selbstsicherheit, die in diesem Fall aber durchaus begründet ist.

»Wir lassen uns nicht unter Druck setzen und machen die Musik, die wir selber mögen«, erklärt Miko auf die Frage, ob die Band wegen der hohen Erwartungshaltung im Vorfeld der Veröffentlichung von „Speed & Violence“ gestresst war. »Im Grunde genommen haben wir uns gar keine Gedanken darüber gemacht, ob die Platte jemand anderem gefallen wird.«

Für euch hat sich also nichts geändert, obwohl ihr euch in der glücklichen Position wähnt, quasi einen Majordeal bei der Universal-Tochter Spinefarm zu haben?

»Nein, denn wenn wir nicht selbst hinter unserer Musik stünden, würde es für uns auch keinen Sinn machen, sie überhaupt zu spielen. Natürlich hätten wir aber weniger Spaß an der Sache, wenn die zigtausend Leute, vor denen wir jedes Jahr auftreten, unsere Songs nicht mögen würden (lacht).«

Wann habt ihr begonnen, das neue Material zu schreiben? Euer Debütalbum ist gerade mal anderthalb...

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