RH #356Krach von der Basis

GATECREEPER

Gnadenlos runtergekocht

Gatecreeper

Mit GATECREEPER aus Arizona haben sich Relapse Records eine Band geschnappt, die Death-Metal-Traditionalisten genauso gefallen dürfte wie Freunden aktueller US-Combos mit Sludge- und Hardcore-Background. Kein leichter Spagat, der aber auf „Sonoran Depravation“ mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit gelingt. Wir sprachen mit Sänger Chase Mason.

Chase, ist euer Bandname ein Wortspiel mit dem Begriff „Gatekeeper“, mit dem man die Funktion der Journalisten bezeichnet?

»Ja, ist es. Aber es steckt keine tiefere Bedeutung dahinter.«

Was bedeutet der Albumtitel?

»Der Titel bezieht sich auf die Sonorische Wüste, die Region, in der wir leben. Hier herrscht ein raues Klima, und das wollten wir mit dem Albumtitel und dem Artwork verdeutlichen. Die Texte basieren auf persönlichen Erfahrungen, Fiktion, Apathie, Tod und so weiter. Jeder Song ist anders, es gibt kein gemeinsames Grundthema.«

Tucson, Arizona ist nicht gerade für seine Death-Metal-Szene bekannt. Wie sieht das aus eurer Perspektive aus?

»Ein Teil der Band kommt aus Tucson, ein anderer aus Phoenix. Beide Städte haben unterschiedliche Szenen. Arizona ist in der Tat nicht gerade für seine Death-Metal-Szene bekannt. Aber wir versuchen, das zu ändern.«

Als ich zum ersten Mal „Sonoran Depravation” gehört habe, musste ich an Bands wie Obituary, Cyanide und in manchen Momenten sogar an Bolt Thrower denken. Ich finde es sehr interessant, dass eure Musik zwar scheinbar im Sludge und Hardcore verwurzelt ist, im Gesamtpaket...

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