RH #356Krach von der Basis

KOSMOKRATOR

Die definitive Endstation

Kosmokrator

Die Belgier KOSMOKRATOR kürzen ihre Namen auf je einen Buchstaben ab und sprechen demzufolge auch als Kollektiv, wenn sie zum Interview bitten. Ihre erste offizielle Veröffentlichung „First Step Towards Supremacy“ bietet passenderweise viehischen Death Metal, der nichts weniger als entmenschlicht klingt. Da dürfen sich die Herren mit ihren Antworten auch gerne im Kreis drehen.

Ihr bezeichnet „First Step Towards Supremacy“ als Mini-Album, obwohl es ebenso gut als vollwertiges Album durchgehen könnte. Worin besteht für euch der Unterschied zwischen den beiden Formaten?

»Die Scheibe enthält ja lediglich vier Stücke und lässt sich zumindest für unsere Ohren schnell hören. Wenn wir es mal auf 45 bis 50 Minuten bringen, fassen wir diese als richtiges Album zusammen.«

Eure Musik fußt zu gleichen Teilen auf Black- und Death Metal. Wo würdet ihr die Grenze zwischen diesen beiden Stilen ziehen, falls überhaupt?

»Es gibt durchaus einen Unterschied, aber diese Grenze verschwimmt tatsächlich oft, und wir selbst haben sie auch gar nicht gezogen. Ihr könnt unseren Stil nennen, wir ihr wollt, es spielt keine Rolle.«

Angesichts eurer nihilistischen Grundhaltung stellt sich die Frage, ob ihr wenigstens bis zu einem gewissen Grad bestimmte Agenden oder Ideologien befürwortet.

»Als Einheit unterstützen wir eigentlich nichts dergleichen. Unser Nihilismus ergibt sich aus unseren jeweils persönlichen Ansichten, was den Lebensalltag betrifft. Unser Ziel bestand nie darin, als Band bestimmte...

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