RH #356Interview

BETHLEHEM

Teeren, federn und lebendig häuten

Bethlehem

Gespräche mit BETHLEHEMs verrücktem Kreativkopf Jürgen Bartsch sind immer was Besonderes, irgendwie eigen, so wie auch die Musik. Das neue, selbstbetitelte Album der deutschen Dark-Metaller birgt die Essenz BETHLEHEMs, aber auch eine neue, lange nicht mehr dagewesene Energie. Bartsch gewährt uns einen Blick hinter die schaurig-schönen Kulissen dieser außergewöhnlichen Truppe.

Jürgen, 2016 markiert für BETHLEHEM das 25-jährige Bandjubiläum. Hast du da mal bewusst drüber nachgedacht, und bist du generell ein nostalgischer Mensch?

»Ja und nein. Ich lebe nicht in der Vergangenheit, sondern nur in der Gegenwart. Das ist das Einzige, was zählt, weil es das einzige Reale ist. Vergangenheit ist für langweilige Hippies oder solche, die es noch werden wollen. Davon gibt´s ja genügend in der Metalszene.«

Das letzte Mal unterhalten haben wir uns 2014, als ihr den letzten Teil eurer Trilogie veröffentlicht habt. Ich hatte schon damals das Gefühl, dass du recht erleichtert warst, dieses Kapitel abgeschlossen zu haben und freier an das nächste Album rangehen zu können. Ist das richtig?

»Jaaa, das war so. Endlich abgeschlossen. Im Prinzip hat das eh viel zu lange gedauert, ich glaube insgesamt 13 Jahre, bis die Schnarchnasen da mal aus dem Quark gekommen sind – das konnte nämlich leider nur mit gewissen Leuten gemacht werden. Das Gefühl, als das dann vorbei war, kann ich gar nicht in Worte fassen, da ist mir ´ne ganze Steinlawine vom Rücken gerollt. Das war echt einfach nur noch...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.