RH #356Interview

REVEL IN FLESH

»Der Kollaps ist nah«

Revel in Flesh

Emissary Of All Plagues“ ist das vierte Album der Schwaben-Deather, und obwohl REVEL IN FLESH Alben und Splits im Akkord veröffentlichen, lassen sich keinerlei Verschleißerscheinungen erkennen. Wir sprechen mit Sänger Ralf „Haubersson“ Hauber, der gerade auf dem Sprung zu einem Opeth-Konzert ist.

Ralf, du gehst gleich zu Opeth, die sich über die Jahre stark gewandelt haben. Könnte so oder ähnlich auch die Zukunft von REVEL IN FLESH aussehen?

»Nein, definitiv nicht. Dazu sind wir viel zu fest in einem Genre verankert, das nicht viel Entwicklung zulässt. Und auch die musikalischen Fähigkeiten sind eine ganz andere Liga. Ich denke, für uns gilt der Spruch „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. Ich glaube zwar schon, dass man auch bei uns von Album zu Album eine Entwicklung sehen kann, aber wir sind keine Band, die jetzt plötzlich das Genre sprengt. Wir sind Fans, die sich im Death Metal verwurzelt fühlen, speziell im Neunziger-Jahre-Sound.«

Seit eurer ersten Platte „Deathevokation“, die noch sehr roh und ungeschliffen war, habt ihr euch in der Tat in eine deutlich melodischere Richtung entwickelt.

»Ja, die Musik entwickelt sich natürlich schon immer ein bisschen weiter, aber das Grundgerüst bleibt gleich. „Deathevokation“ war natürlich eine ganz andere Welt, auch wie wir die Platte aufgenommen haben und welches Feeling damit verbunden war. Bei der neuen Platte ist uns erst im Mix aufgefallen, wie melodisch sie geworden ist.«

Die Melodien auf „Emissary Of All Plagues“...

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