RH #355Interview

DEMON

Natürlich übernatürlich

Demon

Während der Vorgänger „Unbroken“ von 2012 mit seinem straight rockenden Songmaterial zu den eingängigsten Alben in der mittlerweile 37 Jahre andauernden Karriere von DEMON zählt, verhält es sich mit dem 13. Studioalbum „Cemetery Junction“ ein wenig anders. Der Zugang zu den elf neuen Stücken ist weniger unmittelbar als erwartet...

Woran das liegen mag? An der wiedererwachten Experimentierfreudigkeit von Sänger Dave Hill und seinem gut eingespielten Team (bei ´Out Of Control´ werden die stilistischen Grenzen des Bandschaffens ausgelotet)? An den relativ verschachtelten Songaufbauten? Oder an der Vielschichtigkeit der Keyboard-Arrangements, die von einer Purple-esken Hammond-Begleitung (´Are You Just Like Me´) bis hin zu synthetisch kalten Synthesizer-Sounds bei der melancholischen Ballade ´This Disguise´ reichen? Ist „Cemetery Junction“ gar ein musikalischer Flashback in die Ära von „The Plague“? Der wie immer blendend aufgelegte und äußerst redselige Dave Hill will sich gar nicht erst auf einen Vergleich mit irgendeinem anderen DEMON-Album einlassen und umschifft damit ziemlich clever eine abschließende Bewertung des aktuellen Songmaterials:

»Ich bin mächtig stolz darauf, dass wirklich jedes neue DEMON-Album anders klingt als sein Vorgänger. Manchmal waren die Unterschiede größer, manchmal kleiner. Aber wir haben niemals das gleiche Album zweimal geschrieben. Was hätte es auch für einen Sinn gehabt, einen Abklatsch von „The Unexpected Guest“ oder „Taking The World By Storm“ zu...

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