RH #355Interview

PRETTY MAIDS

Mein Kumpel, der König

Pretty Maids

Das Thema Königtum ist bei den dänischen Hardrockern PRETTY MAIDS derzeit allgegenwärtig. Nicht nur tauften sie ihr überraschend hartes neues Album „Kingmaker“, Frontmann Ronnie Atkins hat zudem eine ganz persönliche Beziehung zum dänischen Thronfolger, wie er uns im Interview anvertraute.

Ronnie, mit „Kingmaker“ seid ihr ja relativ schnell aus dem Gebüsch gekommen: nur zwei Jahre nach eurer Compilation „Louder Than Ever“. Pretty fast für die PRETTY MAIDS!

(Er lacht:) »Ja, und eigentlich sollte das Album sogar noch früher erscheinen, dann haben wir aber noch eine Tour gespielt und es darum auf November verschoben. Eigentlich hätte es schon im August oder September rauskommen sollen. Fertig war es sogar schon im Juni! Ich denke, seit ein paar Jahren sind wir einfach produktiver geworden. Seit „Pandemonium“ war dieser Funke wieder da, dieser Wunsch, wieder richtig loszulegen. Hier sind wir also mit einem brandneuen Album, yeah!«

Für was stehen König und Königsmacher im Kontext eures Albums?

»In jedem Bereich des Lebens gibt es Menschen, die die Strippen der Macht ziehen. Manche Leute sagen ja auch, dass hinter jedem mächtigen Mann eine einflussreiche Frau steht, also ist diese Queenie vielleicht die Königsmacherin (lacht).«

Apropos Königin: Ihr lebt in Dänemark in einer parlamentarischen Monarchie. Die meisten Briten lieben ja bekanntlich ihre Royals heiß und innig. Wie sieht das bei dir aus?

»Ich bin damit aufgewachsen, dass es bei uns einen König und jetzt eine Königin gibt. Für...

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