RH #355Interview

Kultschmieden: Cruz Del Sur Music

Cruz Del Sur Music

Atlantean Kodex, While Heaven Wept, Twisted Tower Dire, Pharaoh oder Sacred Steel – die römische Plattenfirma CRUZ DEL SUR ist vor allem für Doom- und Power-Metal-Kapellen eine gute Adresse. Mit mehr Idealismus und Herzblut als Labelboss Enrico Leccese (47), der seit 34 (!) Jahren selber Hardrock-Fan ist, kann man eine Company kaum führen.

Enrico, seit wann gibt es Cruz Del Sur, und was war eure erste Veröffentlichung?

»Uns gibt es seit Januar 2003. Damals bin ich aus Argentinien zurückgekommen, wo ich acht Jahre gelebt und bereits ein Label namens Icarus am Start gehabt hatte. Auf Icarus hatte ich u.a. das Dawnbringer-Debüt „Catharsis Instinct“ veröffentlicht, und als Chris Black (u.a. Dawnbringer, High Spirits, Nachtmystium - buf) erwähnte, dass er mit dem Sänger von Control Denied eine weitere traditionelle Heavy-Metal-Band namens Pharaoh gegründet hatte, war ihr „After The Fire“-Debüt mein erstes Signing für CDS.«

Wie viele Leute arbeiten außer dir bei CDS?

»Drei plus eine externe Person für die Buchhaltung. Tamara ist unsere Grafikdesignerin, Brigida kümmert sich als A&R-Managerin um unser Achtziger-Metal-Unterlabel Gates Of Hell, und Filippo ist unser Mann für Festivals und Livekonzerte. Allerdings ist er vor einigen Jahren nach Schweden gezogen.«

Wirft das Label genug Geld ab, um davon leben zu können?

»Mit Ach und Krach. Deshalb arbeite ich auch als einziger Vollzeit für CDS .«

Habt ihr eine Labelphilosophie?

»Unser Motto lautet „Weniger, aber besser“. Den Spruch habe ich in...

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