RH #355Interview

GLENN HUGHES

Heavy, aber kein Metal

Glenn Hughes

Nach acht Jahren gibt es wieder ein Soloalbum des 65-jährigen ehemaligen Deep-Purple-Bassisten, der sich selbst aber eher als Sänger sieht. Deshalb hat er auch dankend das Angebot seines Ex-Kollegen Ritchie Blackmore abgelehnt, bei den reformierten Rainbow einzusteigen.  

Glenn, du bist im August 65 Jahre alt geworden. Andere Menschen deines Alters würden im Garten sitzen und den Rosen beim Wachsen zusehen, du nicht.

»Das mit den Rosen mache ich auch, aber ich wollte ein Rockalbum für Rockfans machen. Das war an der Zeit. „Resonate“ ist ein richtiges GLENN HUGHES-Rockalbum mit Arena-Musik, mit dem ich auch ein Jahr lang auf Tour sein werde. Die Songs sind dafür gemacht.«

Hat dich die Aufnahme in die Rock And Roll Hall Of Fame mit Deep Purple im April dazu inspiriert?

»Das Gros des Materials habe ich ungefähr zu der Zeit geschrieben, das stimmt. Was mich dazu brachte, war der Blick zurück. Die Leute kennen mich vorwiegend als Classic-Rock-Musiker aus den Siebzigern, der damals in einer großen Band spielte. Für diese Fans ist das Album.«

Live wurdest du auf der letzten Tour von Doug Aldrich (ex-Whitesnake) begleitet. Warum ist er nicht auf dem Album?

»Doug ist zurzeit sehr beschäftigt. Und ich wollte wieder mit meinem Stammgitarristen Søren Andersen zusammenarbeiten, der mich in den letzten zehn Jahren begleitet hat. Er ist so etwas wie ein Seelenverwandter, wenn auch deutlich jünger. Ich mag seine Art, menschlich und musikalisch, denn er kann sich in die Glenn-Welt einfühlen. Søren...

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