RH #355Interview

SACRED STEEL

Ehrlich währt am längsten

Sacred Steel

Die deutsche Echtmetall-Institution SACRED STEEL hat sich unlängst mit „Heavy Metal Sacrifice“, ihrem neunten Studioalbum, eindrucksvoll zurückgemeldet. Zeit für ein Gespräch mit Frontmann, Bandgründer und Charakterkopf Gerrit P. Mutz.

Herzlichen Glückwunsch zu eurer neuen Platte, Gerrit. Da habt ihr wieder mal ein ganz hervorragendes Scheibchen eingetütet
.
»Danke! Wir sind selbst überrascht, weil „Heavy Metal Sacrifice“ relativ spontan entstanden ist (lacht).«

Inwiefern?

»Bis vor gar nicht allzu langer Zeit hatten wir noch überhaupt kein Material. Wir haben ewig und ohne großen Erfolg an kleinen Songfragmenten herumgedoktert, und irgendwann kamen wir an einen Punkt, an dem wir uns einig waren, dass es das so nicht bringt. Ich habe dann – und an dieser Stelle muss ich mir selbst mal auf die Schulter klopfen – vorgeschlagen, dass wir die Sache so wie vor 20 Jahren angehen. Wir haben uns also an zwei oder drei Wochenenden im Proberaum getroffen, ein paar Bierchen und den einen oder anderen Cuba Libre geköpft und einfach drauflosgeschrieben. Das hat erstaunlich gut funktioniert, wir hatten recht flott sechs oder sieben Songs beieinander. Den letzten Feinschliff haben wir den Stücken erst am Tag vor den jeweiligen Aufnahmen gegeben. Ich finde, dass diese Arbeitsweise dem Album sehr gutgetan hat.«

Das klingt jetzt so, als hättet ihr in der Vergangenheit eine andere Herangehensweise gewählt.

»Ja, absolut. Das ist etwas ganz anderes, als wenn einer der Gitarristen den schon fertigen Song...

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