RH #354Interview

DARKTHRONE

Zurück in den Luftschutzkeller

Darkthrone

Die Black-Metal-Urgesteine DARKTHRONE nehmen mit „Arctic Thunder“ eine nostalgische Kurskorrektur vor und blicken zurück in die finsteren Anfangstage der Band – wobei Drummer Fenriz wie gewohnt seine ganz eigene Sicht der Dinge hat.

Ganz einfach ist es ja nicht, ein Interview mit DARKTHRONE zu machen. Wunschgemäß sollte Ted „Nocturno Culto“ Skjellum – The Voice Of Black Metal – die Sache abwickeln. Der blockt jedoch sofort ab und schiebt alles auf seinen Kollegen Gylve „Fenriz“ Nagell ab. Beim Kultdrummer gibt es jedoch auch Probleme: „Auf gar keinen Fall mit ihm telefonieren, so etwas stresst ihn einfach massiv!“, sorgt sich Culto um das Seelenheil seines Langzeitpartners, während die PR-Abteilung der Plattenfirma „eine ziemliche Menschen-Phobie“ bei der Band ortet. Also wird ein paar Mal hin und her gemailt, wobei Fenriz dann tatsächlich einige höchst originelle Antworten aus dem Köcher wuchtet.

Fenriz, euer letztes Album „The Underground Resistance“ war euer kommerziell erfolgreichstes der letzten Jahre. Bedeuten euch derartige Erfolge angesichts eures Legendenstatus überhaupt noch etwas?

»Es war mir überhaupt nicht bewusst, dass dieses Album irgendein Erfolg war. Die Oberbosse der Plattenfirma waren mal hier in Oslo und haben ihren norwegischen Künstlern irgendwelche Grafiken gezeigt. Uns haben sie darüber unterrichtet, dass die Plattenverkäufe konstant wären, wobei wir unsere erfolgreichste Zeit vermutlich zwischen „A Blaze In The Northern Sky“ und „Transilvanian Hunger“...

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