RH #354Interview

KORN

Zu nett für diese Welt

Korn

Auf „The Serenity Of Suffering“ – KORN-Album Nummer zwei nach seiner Rückkehr – gelingt es Klampfer Brian „Head“ Welch noch mehr als bei der letzten Platte „The Paradigm Shift“, seine Begeisterung für harte, gitarrenlastige Sounds gegen mögliche TripHop- und Dubstep-Ausflüge durchzusetzen. Der Gitarrist meldet sich per Telefon vom anderen Ende der Welt, um neben dem neuen Album über Online-Gottesdienste und amouröse Fan-Geschenke zu plaudern.

Brian, wo bist du gerade?

»In Pennsylvania. Es ist drei Uhr nachmittags, und ich bin eben erst aufgewacht.«

Also die typische Frühstückszeit für einen Musiker, der auf Tour ist.

»Genau! Du weißt Bescheid (lacht).«

Macht es dir immer noch Spaß, mit KORN auf Tournee zu gehen?

»Ja, es ist hart und easy zugleich. Mir fällt es schwer, in Tourbussen zu schlafen, und ich vermisse mein Zuhause. Das sind die nicht so schönen Seiten. Aber die Konzerte und das anschließende Abhängen mit Freunden genieße ich sehr.«

Neben dem Tourleben stand für die Aufnahmen des neuen Albums „The Serenity Of Suffering“ aber auch Studiozeit an. Was war diesmal anders für dich als bei eurer letzten Scheibe „The Paradigm Shift“?

»Als es mit „The Paradigm Shift“ ins Studio ging, war ich gerade erst nach einer achtjährigen Unterbrechung zur Band zurückgekehrt. Alles war noch sehr frisch.
Diesmal waren wir viel eingespielter. Wir hatten uns alle wieder aneinander gewöhnt. Dadurch blieb uns auch mehr Zeit zu überlegen, für was KORN heutzutage stehen. Natürlich gab es auch auf...

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