RH #354Interview

THE BREW

Alter Wein in neuen Schläuchen

The Brew

THE BREW setzen auf „Shake The Tree“ ihren 2014 mit „Control“ eingeschlagenen Weg fort und verpassen ihrem im Blues und Classic Rock wurzelnden Sound eine harte, zeitgemäße Frischzellenkur. Wir bimmelten bei Bassist und Bandsenior Tim Smith durch.

Tim, das Besondere an THE BREW ist in meinen Ohren, dass ihr recht zeitlos klingt. Ihr tönt weder nach den neueren Retro-Bands noch nach modernen Rock-Acts. Was ist das Geheimnis hinter diesem frischen und gleichermaßen zeitlosen Sound?

»Unsere Philosophie des Musikmachens fußt in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern. Daher hat unsere Musik einen „alten“ Touch, aber wir bemühen uns, zeitgemäße Songstrukturen einzusetzen. Wir wollen damit sowohl ein junges als auch ein altes Publikum erreichen, schreiben in erster Linie jedoch einfach Songs, die uns selbst gefallen. Wir wollen auf jeden Fall nicht als Modeerscheinung oder Anhänger eines bestimmten Stils wie der Retro-Bewegung gebrandmarkt werden. Deshalb bewegen wir uns wohl als eine Art Crossover-Act mit einer modernen Kante in einer Grauzone.«

Was euch ebenfalls in die Karten spielt, ist die Liveaufnahme im Studio, die ihr bereits bei „Control“ etabliert habt.

»Richtig, das ist total wichtig für unseren Sound. Diesmal waren wir sogar noch schneller fertig, weil wir top eingespielt ins Studio gegangen sind und total viel Spaß beim Abrocken hatten. Wir sind eine Live-Band, im Zusammenspiel entsteht die Magie, und die muss man im Studio einfangen. Wir haben nur sehr wenige Overdubs...

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