RH #353Lauschangriff

DARK TRANQUILLITY

Innovation vs. Tradition

Dark Tranquillity

Göteborgs Melo-Deather DARK TRANQUILLITY haben mittlerweile 24 Jahre Bandgeschichte auf dem Buckel, und diese Erfahrung spürt man natürlich auch auf „Atoma“, dem am 4. November erscheinenden elften Langspieler der Truppe. Ist man in solch einer Situation auf der Suche nach Innovation, oder versucht man bestmöglich, das Gewohnte beizubehalten? Eine Mischung aus beidem bekommt den meisten wohl am besten – mal sehen, was die Schweden zu bieten haben...

* Eröffnet wird das neue Album schlagartig und ohne jedes Intro: Mit ´Encircled´ gibt´s nicht nur direkt auf die Zwölf, sondern auch einen klassischen DARK TRANQUILLITY-Titel, der in einen düsteren Umhang gekleidet die typischen, öffnenden Melodien der Kapelle umhüllt. Schnell wird deutlich, dass „Atoma“ ohne Ecken und Kanten auskommt, der Sound ist äußerst professionell und sauber.
* Der Titeltrack ´Atoma´ weist mit seinen cleanen Vocal-Parts und den seichten Melodien einen starken Poprock-Charakter auf und treibt sehr verträumt dahin – zumindest bis zu dem Moment, wo sich die sanften Melodien in dissonante, eher Metal-typische verwandeln.
* Ganz anders und nahezu kontrastierend beginnt ´Forward Momentum´: Extrem böse und dunkel präsentieren DARK TRANQUILLITY hier eine Death-Metal-Breitseite, die sich erst mit den einsetzenden Melodien wieder ein wenig öffnet – düster bleibt das Ganze aber dennoch.
* ´Neutrality´ ist, anders als der Name vermuten lässt, einer der metallischsten Tracks auf der Platte und zeichnet sich durch flottes...

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