RH #353Krach von der Basis

ALBERT MUDRIAN

Man stirbt nur zweimal

Albert Mudrian

Der US-Schreiber ALBERT MUDRIAN hat sein Buch „Choosing Death“ über die Ursprünge und Entwicklung des Death Metal beträchtlich erweitert. Wir holten ein Update über seine Arbeitsweise und eine Einschätzung der Szene allgemein ein.

Albert, warum hast du „Choosing Death“ nach längerer Zeit erweitert?

»Schon am Tag, als ich die Erstausgabe bekam, wollte ich etwas daran ändern. Neben Tippfehlern hatte ich mir eine Reihe offenkundiger Irrtümer erlaubt, dir mir gut zehn Jahre lang peinlich waren. Da sich das Genre auch rasend schnell weiterentwickelte, fiel schließlich alles zusammen, und Anfang 2015 machte ich mich an die Arbeit, das Buch generalzuüberholen. Jetzt enthält es drei zusätzliche Kapitel – zwei zu den Jahren 2004 bis 2015 und ein weiteres über die finnische und niederländische Szene. Die zehn ursprünglichen Kapitel sind länger, und Dan Seagrave hat das Layout noch einmal von Grund auf überarbeitet. Es ist jetzt praktisch ein völlig anderes Buch.«

Wie siehst du den Death Metal heute, verglichen mit der Zeit, als du mit dem Schreiben begonnen hast?

»Ich weiß nicht, inwieweit sich diese Musik nach mehr als 30 Jahren noch weiterentwickeln kann oder überhaupt muss. Es gibt mehr kleine Subkategorien denn je – auch im Grind –, und die alten Wege sind immer noch nicht gänzlich ausgereizt. Diese Spielart hat nichts von ihrem Zauber verloren und muss auch gar nicht unbedingt neu erfunden werden.«

Fehlt „Choosing Death” jetzt immer noch etwas?

»Ja, sogenannter Brutal- und Slam Death...

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