RH #353Interview

NEGURA BUNGET

Zurück zu den Wurzeln

Negura Bunget

Erst ein Jahr ist vergangen, seit NEGURA BUNGET den ersten Teil ihrer Trilogie veröffentlicht haben: Symbolisch steht „Tau“ für „Gedanken“, nun folgt mit „ZI“ der zweite Teil, der übersetzt „sagen“ heißt, symbolisch für „Wort“ steht und von alten Bräuchen und Traditionen der Transsilvanen handeln soll, die NEGURA BUNGET so stark inspiriert haben – Mainman Negru verrät uns mehr.

Negru, Glückwunsch zu eurem neuen Album „ZI“, aber auch zu eurem 20-jährigen Jubiläum. Denkst du oft an die alten Zeiten zurück?

»Danke! Klar, ab und zu denke ich schon an das zurück, was mal war, aber es gibt keine bessere Zeit als die Gegenwart. Wir waren sehr jung damals, enthusiastisch und fasziniert vom Black Metal, den wir zu dieser Zeit entdeckt haben – ich kann mich immer noch total in dieses Gefühl von Ausgelassenheit junger, schnelllebiger Zeiten zurückversetzen.«

Und wie ist es nun, 20 Jahre später? Fühlt es sich an wie auf Reisen zu sein?

»Definitiv, und ich glaube, die Reise selbst ist dabei wichtiger als das Ziel. Wir haben als vom Black Metal beeindruckte, enthusiastische Teenager angefangen und uns zu Individuen entwickelt, die stark geprägt von den Erfahrungen sind, die wir durch die Band sammeln durften. Es gab Höhen und Tiefen, aber wir haben unser Ziel nie aus den Augen verloren, denn NEGURA BUNGET haben jedem aus der Band immer viel bedeutet, das war kein Hobby, das du mal so zwei Stunden am Tag gemacht hast. Es war harte Arbeit und hat manchmal mehr gefordert, als der eine oder...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.