RH #353Interview

ALTER BRIDGE

Neue Helden braucht das Land

Alter Bridge

Falls es bisher an jemandem vorbeigegangen sein sollte: Hinter ALTER BRIDGE verbergen sich Mark Tremonti (g.), Brian Marshall (b.) und Scott Phillips (dr.) von Creed sowie Frontmann Myles Kennedy, der nebenbei auch in der Soloband von Jetzt-wieder-GN´R-Gitarrenheld Slash das Mikro schwingt. Anfang Oktober beglückt uns die Truppe mit „The Last Hero“, ihrem fünften abendfüllenden Longplayer. Wir bimmelten bei Mr. Kennedy durch.

Myles, wer ist der „letzte Held“, nach dem ihr eurer neues Album benannt habt?

Er lacht: »Definitiv nicht ich, so viel ist schon mal sicher. Der Titel fasst das Grundthema zusammen, das sich durch die Texte der Platte zieht. Wir befassen uns mit einem Verbund von Geschichten, die inhaltlich nicht unbedingt zusammenhängen, aber alle von Helden – oder einem Mangel an solchen – handeln. Wir sind der Meinung, dass die Gesellschaft mehr moderne Helden braucht.«

Würdest du „The Last Hero“ als Konzeptalbum im klassischen Sinne bezeichnen?

»Nicht wirklich. Es ist mir wichtig, dass die Texte stets mehrdeutig bleiben. Ich mag es, wenn sich der Hörer seine eigenen Gedanken zu den Zeilen machen kann und möglicherweise sogar eigene Erlebnisse und Erfahrungen mit ihnen assoziiert. Es gibt eine Art roten Faden, der sich durch die Songs zieht, aber wir verfolgen keine feste Storyline. Wenn du mich also fragst, ob „The Last Hero“ ein Konzeptalbum im Sinne von Pink Floyds „The Wall“ oder Queensryches „Operation: Mindcrime“ ist, dann lautet die Antwort: nein.«

Habt ihr während...

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