RH #353Interview

IMPERIAL STATE ELECTRIC

Leere Konten machen kreativ

Imperial State Electric

Nicke Andersson ist ein echtes Allround-Talent: Der Mittvierziger hat in der Vergangenheit schon beim Death-Metal-Abrisskommando Entombed getrommelt, bei den Vollblut-Rock´n´Rollern The Hellacopters Gitarre und Mikrofon geschwungen, ist ein gefragter Produzent und Art-Designer und hat seit einigen Jahren mit IMPERIAL STATE ELECTRIC sein ganz eigenes Baby am Start. Kürzlich wuchteten Letztere „All Through The Night“, ihr fünftes Studioalbum, in die Händlerregale. Zeit für einen Anruf bei Mr. Andersson.

Nicke, „All Through The Night“ ist, Singles nicht mitgerechnet, eure siebte Veröffentlichung in ebenso vielen Jahren. Ihr legt ein ordentliches Tempo vor.

Er lacht: »So genau habe ich da noch nie drüber nachgedacht. Zeit vergeht ja sowieso relativ, und mir kam es nie so vor, als würden wir zu schnell machen. Denk mal an die Sechziger, Siebziger und Achtziger zurück, da haben Bands mindestens ein Album pro Jahr rausgehauen. Seit den Neunzigern hat sich das irgendwie geändert. Die Musiker lassen sich heutzutage für meinen Geschmack viel zu lange Zeit. Das liegt unter anderem daran, dass die meisten meiner Kollegen scheinbar denken, dass sie die Kapazität, die eine CD bietet, bis zum Letzten ausschöpfen müssen. Wenn du mich fragst, ist das ganz großer Blödsinn. Man braucht keine vier Jahre, um ein Rock´n´Roll-Album zu machen. Und wenn doch, konzentriert man sich auf die falschen Dinge.«

Da bin ich deiner Meinung.

»Die Frage ist doch immer, welchen Maßstab man anlegt. Ich höre des...

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