RH #353Interview

NEUROSIS

Lass es einfach passieren

Neurosis

In den Neunzigern wurden sie von manchem Metal-Fan als eigensinnige Alternative-Lärmkapelle eher verschmäht. Heutzutage gesteht man ihnen im Feld solcher Stilbezeichnungen wie Post Metal und Sludge den ikonischsten Vorreiterstatus überhaupt zu, während sich NEUROSIS selbst mit ihrem neuen Album „Fires Within Fires“ eigentlich längst als Eigenmarke weiter abheben. Steve Von Till, einer von zwei Gitarristen und Sängern der Band, erklärt uns gerne seine Philosophie.

Steve, du bist gerade quasi schon mit einem Fuß zu Hause von eurer letzten Tour. Wie lief´s denn?

»Es war gut. Wir hatten tolle Shows, und es fühlt sich gut an, in der Lage zu sein, das tun zu können, was wir tun.«

Um die NEUROSIS-Dates herum hast du auch vereinzelte Solokonzerte gespielt. Gehört da was zu, mal eben so den Schalter umzulegen, oder hast du diesbezüglich eine gewisse Routine?

»Von Routine würde ich da wirklich nicht sprechen, ich spiele eigentlich generell nicht so viele Soloshows, weswegen das immer etwas furchteinflößend ist. Ich habe das gemacht, weil ich um die NEUROSIS-Tour herum einfach die Zeit dazu hatte und es sich somit mal anbot.«

Es ging mir eigentlich auch darum, dass ich mir den Unterschied dazwischen, mit NEUROSIS Alarm zu machen und am nächsten Tag in einem kleineren Laden alleine auf der Bühne zu stehen und viel ruhigere Musik zu spielen, schon immens vorstelle.

»Oh ja, das sind zwei komplett unterschiedliche Dinge. NEUROSIS sind ein getriebenes Tier, das uns kontrolliert, nicht...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.