RH #353Interview

CIRITH UNGOL

Die Rückkehr der Kauz-Könige

Cirith Ungol

Die Traditionsmetaller dieses Planeten sind seit einigen Monaten in Aufruhr – seit nämlich bekannt wurde, dass die legendären CIRITH UNGOL nach knapp einem Vierteljahrhundert wieder aktiv sind. Anfang Oktober steht für das unerreichte Unikat die erste Show nach dem Comeback an, und zudem wird das lange verschollene vierte Album „Paradise Lost“ wiederveröffentlicht. Der richtige Anlass also, um mit den Musikern einen Blick in die Vergangenheit und auch in die Zukunft zu werfen.

Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass ihr in der Besetzung Tim Baker (v.), Greg Lindstrom (g.), Jim Barraza (g.), Vernon Green (b.) und Robert Garven (dr.) zurück seid. Ist das korrekt, und warum habt ihr euch für diese Musiker entschieden? Selbstredend führt kein Weg an Tim und seinem charakteristischen Gesang vorbei, so dass sein Vorgänger Neal Beattie notgedrungen in die Röhre schauen musste, und Jerry Fogle, euer Gitarrist bis 1987, ist leider 1998 verstorben. Aber immerhin wäre es denkbar gewesen, dass Michael „Flint“ Vujea den Bass übernimmt.

Rob: »Wir halten die Besetzung bis zur ersten Show unter Verschluss, weil wir wollen, dass es eine Überraschung ist. Aber niemand wird enttäuscht sein!«

Warum ist es ausgerechnet jetzt passiert, mehr als 40 Jahre nach der Gründung und etwa 25 Jahre nach der Auflösung der Band?

Rob: »Ich hatte geschworen, für den Rest meines Lebens nie wieder einen Drumstick anzufassen. Doch das letztjährige Frost And Fire Festival, dessen Name ein Tribut an unser erstes Album...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

SAXON + TIAMAT + ULI JON ROTH + MARDUK + CIRITH UNGOL + DIAMOND HEAD + BACKYARD BABIES + THE NEW ROSES + NIGHT DEMON + ATTIC18.05.2018
bis
20.05.2018
Gelsenkirchen, AmphitheaterROCK HARD FESTIVALTickets