RH #353Interview

GRIM REAPER

Der Sensenmann geht wieder um

Grim Reaper

Wie viel Etikettenschwindel steckt denn nun hinter dem neuen Album von GRIM REAPER? „Walking In The Shadows“ verkörpert den insgesamt vierten Studio-Longplayer der NWOBHM-Legende, entstanden nach einer geradezu läppischen kreativen Auszeit von 348 Monaten (ja, exakt, 29 Jahre).

Diese Schaffenspause relativiert sich allerdings, wenn man betrachtet, wie umtriebig Steve Grimmett, einer der originellsten und kreativsten Sänger der gesamten New Wave Of British Heavy Metal, in der Zwischenzeit gewesen ist. U.a. gehen die Vocals des Onslaught-Klassikers „In Search Of Sanity“ (1989) auf sein Konto, mit Lionsheart, der Steve Grimmett Band sowie The Sanity Days folgten weitere (eigene) Projekte. Und jetzt: die Wiederbelebung des Sensenmannes? Oder etwa doch nur der Nachfolger des gar nicht einmal schlechten Soloalbums „Personal Crisis“ (2007) mit anderer Kennzeichnung? Also GRIM REAPER anstatt der Steve Grimmett Band? Mit Ian Nash an der Gitarre befindet sich jedenfalls ein altgedienter Mitstreiter an der Seite der Reibeisenstimme, dazu kommen Paul White am Schlagzeug sowie Martin Trail am Bass. Keine Spur jedoch von Gitarrist Nick Bowcott, quasi der zweiten Hälfte von GRIM REAPER. Zerschlagenes Porzellan scheint es allerdings zwischen Bowcott und Grimmett auch nicht gegeben zu haben, denn am 25. März dieses Jahres stand der Originalgitarrist von GRIM REAPER plötzlich zusammen mit seinem ehemaligen Weggefährten auf der Bühne einer Burger-Spelunke in der amerikanischen Provinz (Fort Wayne, Indiana) und zockte gut gelaunt die alten Klassiker. Was war das für ein Gefühl? Steve Grimmett atmet tief durch:...

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