RH #353Interview

MESHIAAK

7.000 Meilen westwärts

Meshiaak

Der ehemalige 4Arm-Fronter Danny Camilerri und Teramaze-Gitarrist Dean Wells haben mit Bassist Nick Walker eine neue Band namens MESHIAAK ausgebrütet. Komplettiert wird das australische Trio von US-Wundertrommler Jon Dette, der schon für Testament und Slayer die Stöcke schwang und das Debüt „Alliance Of Thieves“ mit seinem kraftvollen Spiel zu einem Thrash-Highlight 2016 macht.

Jon, wie bist du als amerikanischer Musiker Teil einer australischen Band geworden?

»(Lacht) Es ist echt eine komische Fügung, dass ich endlich eine Band gefunden habe, von der ich von Anfang an ein Teil sein wollte, und diese ausgerechnet 7.000 Meilen weit weg wohnt. Ich war 2013 mit Slayer und Anthrax auf der Soundwave-Festival-Tour in Australien unterwegs. Der Publizist der Tour rief mich sechs Monate nach der Tour an und meinte: „Mein Freund Danny war vorher bei 4Arm und macht jetzt eine neue Band. Er war von deiner Performance beim Soundwave weggeblasen und würde gern mit dir darüber sprechen.“ Ich war natürlich erst skeptisch und meinte: „Hm, Australien ist ein bisschen weit weg.“ Ich sprach aber mit Danny am Telefon, und als er mir einige Demos schickte, war ich überzeugt.«

Dean bezeichnet MESHIAAK als „moderne Metal-Band mit einer Old-School-Philosophie“. Was genau meint er damit?

»Die Einflüsse von Dean, Danny und mir sind recht ähnlich: Wir sind stark von den Big-Four-Bands Metallica, Slayer, Anthrax und Megadeth beeinflusst. Ihre alten Alben hören sich anders an als ihre heutigen. Gut, Slayer...

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