RH #352Interview

BLACKFOOT

Schön ist es, auf der Welt zu sein

Blackfoot

Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger gehörte er mit BLACKFOOT zu den originellsten Southern-Rock-Acts. Seit 20 Jahren ist Rickey Medlocke mittlerweile bei Lynyrd Skynyrd. Jetzt gibt es seine alte Band wieder mit neuen, unbekannten Mitgliedern. Wie kann das funktionieren?  

Rickey, überrascht dich das immer noch vorhandene Interesse an BLACKFOOT?

»Nicht wirklich. Es wird Zeit für neue Musik der Band. Ich hatte während der Produktion eine großartige Zeit. Einige der Stücke lagen schon jahrelang in der Schublade, aber ich wollte sie unbedingt herausbringen. Als sich die Möglichkeit auftat, habe ich zugegriffen. Es sind seit der Originalbesetzung mittlerweile drei Generationen ins Land gezogen, daher ist es an der Zeit, das Erbe zu verwalten. Ich weiß, dass sich einige der anderen alten Bands genau dieselben Gedanken machen, wie es möglich ist, ihre Musik nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Eine Reunion des Original-Line-ups ist aber in unserem Fall spätestens seit dem Tod von Jakson Spires, unserem Drummer, im Jahr 2005 nicht mehr möglich. Also habe ich den Rat meines Großvaters Shorty Medlocke beherzigt, der mir immer gesagt hat, ich solle etwas machen, was niemand erwartet. Und mit der Neugründung von BLACKFOOT habe ich das umgesetzt. Ohne die völlige künstlerische Kontrolle über die Produktion hätte ich es allerdings nicht gemacht.«

Wie kam es denn zu der Idee, eine alte Band mit neuen Mitgliedern wieder aufleben zu lassen?

»Ich hatte einen Sieben-Jahres-Vertrag mit...

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