RH #352Interview

HANSEN & FRIENDS

Je oller, desto doller

Hansen And Friends

Wenn man sich mit deutscher Metal-Geschichte befasst, stößt man früher oder später unweigerlich auf den Namen KAI HANSEN. Der heute 53-Jährige gelangte zuerst mit Helloween und später mit Gamma Ray zu weltweitem Ruhm, schwingt derzeit bei Unisonic den Sechssaiter, hat in seiner Karriere zahllose Gastbeiträge abgeliefert und genießt nicht zuletzt wegen seiner durchweg freundlichen Art im In- und Ausland einen hervorragenden Ruf. Am 16. September veröffentlicht der Hanseat unter dem Label HANSEN & FRIENDS mit „XXX: Three Decades In Metal“ seine erste Soloplatte (Soundcheck und Kritik im nächsten Heft).

»Guten Morgen! Ich bin noch ein bisschen unausgeschlafen«, begrüßt mich Kai, als ich ihn kurz vor der Mittagsstunde anrufe. »Gestern war ich bis elf Uhr im Studio und bin danach noch was trinken gegangen. Das ist ein bisschen ausgeartet (lacht).«

Das soll in den besten Familien vorkommen, und es gibt schlechtere Gründe zum Feiern.

»Stimmt, 30 Jahre im Heavy Metal sind schon ein ganz nettes Jubiläum.«

Obwohl du eigentlich dein 32-jähriges Jubiläum feiern müsstest, wenn man von der Veröffentlichung des ersten Helloween-Demos ausgeht. Oder sogar dein 38-jähriges, wenn man ab der Gründung von deren Vorgängerband Gentry rechnet.

Er lacht wieder: »Da hast du natürlich Recht, aber ich habe mir mal erlaubt, das ein wenig abzurunden. Vor 30 Jahren fing die ganze Geschichte an, wirklich ernst für mich zu werden.«

Anlässlich des Jubiläums veröffentlichst du dein erstes Soloalbum. Woher kam der...

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