RH #352Interview

TWISTED SISTER

Der Letzte macht das Licht aus

Twisted Sister

„Forty And Fuck It“ lautet der bedeutungsschwangere Titel der aktuellen TWISTED SISTER-Tour, ihrer letzten. Der Fünfer aus Long Island zählt ohne Frage zu den bedeutendsten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten. Im Laufe ihrer Karriere durchlebten die Schwestern, die in Wirklichkeit natürlich allesamt „Dudes“ sind, sowohl höchste Höhenflüge als auch tiefste Abstürze. Zwischen den letzten beiden Deutschland-Shows, die auf dem Bang Your Head und dem Wacken Open Air stattfanden, baten wir Sänger, Hauptsongwriter und (vor allem) Aushängeschild Dee Snider zum Gespräch.

40 Jahre TWISTED SISTER, und jetzt macht ihr den Sack zu. Wie fühlt sich das an, Dee?

Er lacht: »Überfällig. Eigentlich hätten wir die Sache schon vor einer ganzen Weile beenden sollen. Ich dränge die Jungs seit Jahren dazu. 2003 haben wir in Wacken gespielt. Nachdem wir von der Bühne gegangen sind, sagte ich zum Rest der Band: „Leute, das war eine perfekte Show vor einem perfekten Publikum in einer perfekten Nacht. Wir sind Freunde, wir sind glücklich, wir sind erfolgreich. Unser Auftritt war allererste Sahne, und er wurde für die Nachwelt mitgeschnitten. Besser wird´s nicht mehr. Lasst uns JETZT Feierabend machen.“ Ihre Antwort war, dass wir das nicht tun könnten – und ich fragte sie, warum denn nicht. Ich war schon damals der Meinung, dass wir den Abend nicht mehr übertreffen, sondern höchstens noch mal gleichziehen könnten. Seit dieser Show wollte ich aufhören. Ich liebe die Jungs, ich liebe die Band, aber...

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