RH #352Interview

CASTLE

Das schwarze Herz

Castle

CASTLE haben irgendwie etwas Magisches und verzaubern mit ihrer extrem kräftigen Heavy-Doom-Zeremonie momentan den halben Underground – Grund genug für uns, Gitarrist Mat Davis auf den Zahn zu fühlen und tiefere Einblicke in das neue Album zu erhaschen.

Mat, „Welcome To The Graveyard” ist bereits euer viertes Album innerhalb von  fünf Jahren – sprudeln die Ideen etwa nur so aus euch heraus?

Er lacht: »Ich wünschte, das wäre so einfach. Es ist schon immer ein langer Prozess, der mit viel Arbeit verbunden ist, aber das Songwriting ist das, was mir mit CASTLE am meisten gefällt. Dieser Moment des Kreierens ist der Gipfel, und wenn alles vollbracht ist, ziehe ich weiter. Diesen Höhepunkt versuche ich bei jedem Song zu erreichen.«

´Hammer And The Cross´ ist ein totaler Heavy-Doom-Track, der bis in die frühen Achtziger zurückgeht, oder?

»Absolut, wir haben unsere Liebe zum Achtziger-Metal auf diesem Album stark zum Ausdruck gebracht. Das hat uns sogar bei der Produktion beeinflusst: Wir haben unter anderem eine größere Snaredrum benutzt, weniger Verzerrung und mehr Verstärkung der Gitarren sowie lautere Vocals als gewöhnlich auf unseren Platten, und das sind alles typische Merkmale dieser Ära. Ein paar Scheiben, die ich aus dieser Zeit liebe, sind Black Sabbaths „Born Again“, Dios „Holy Diver“ und Mötley Crües „Too Fast For Love“.«

Was war euch während Produktion und Songwriting noch besonders wichtig?

»Die zwei wichtigsten Dinge sind erst mal die Songs und die Ideen – sie müssen für uns...

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