RH #351Interview

POWERWOLF

Vagina Sancta

Powerwolf

Während andere Bands den Markt im Zwei-Jahres-Rhythmus mit Live-Releases überfluten, haben POWERWOLF sich für ihre erste DVD „The Metal Mass - Live“ 13 Jahre Zeit gelassen. Matthew Greywolf (g.) und Falk Maria Schlegel (keys) plaudern mit uns über sieben Stunden Videomaterial, die hohe Kunst des Schminkens und heilige Geschlechtsteile.

Jungs, ist „The Metal Mass - Live“ eine Art ZDF-Fernsehgottesdienst für Metaller?

MATTHEW: »ZDF-Fernsehgottesdienst?«

Die TV-Übertragung eines Gottesdienstes, zu der alten und kranken Menschen die Kommunion nach Hause gebracht wird.

MATTHEW: »Schöne Umschreibung! Unsere DVD kann ja auch für alte Metaller sein, die es nicht mehr aufs Konzert schaffen. Der Name wurde teils von der Presse inspiriert. Wir lasen immer öfter, dass unsere Shows von der Inszenierung her einer Messe ähneln. Irgendwann sind wir selbst dazu übergegangen, sie als Metal-Messen zu bezeichnen.«

Auf der DVD ist eine witzige Szene eurer Show in Oberhausen zu sehen: Euer Sänger Attila kommt mit seinem Kelch auf die Bühne, das Publikum fängt in Sabaton-Manier an, „Noch ein Bier!“ zu singen, schwenkt aber umgehend auf „Noch ein Blut!“ um. Überraschen euch die Fans oft?

FALK MARIA: »Absolut! Gerade in Oberhausen, wo bei ´Lupus Dei´ die ganze Halle kniete. Das ist sogar in Belgien schon vorgekommen: Auf einmal kniete das ganze Festival nieder! Solche Überraschungsmomente sind fantastisch. Wir können froh sein, dass da die Kamera mitgelaufen ist.«

MATTHEW: »Das ist genau die Interaktion,...

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