RH #351Interview

Kultschmieden: Mascot Records

Ed van Zijls

Der Aufstieg von Ed van Zijls Label MASCOT RECORDS ist eng mit dem großen Erfolg von Volbeat verbunden. Zwar stehen Michael Poulsen & Co. inzwischen bei einem Major unter Vertrag, die ersten drei Alben der Dänen erschienen aber bei der Company aus den Niederlanden, bei der u.a. auch Bluesrock-Größen wie Joe Bonamassa oder Beth Hart und Acts wie Black Label Society, Ayreon und Black Stone Cherry untergekommen sind.

Ed, seit wann gibt es Mascot, und was war deine erste Veröffentlichung?

»Die erste Veröffentlichung war 1990 eine englische Band namens To The Fountain. Zu dem Zeitpunkt habe ich aber noch bei Roadrunner gearbeitet. Mascot habe ich dann 1993 offiziell gegründet. Erster Release war eine holländische Hardrockband mit dem Namen Genetic Wisdom.«

Wie viele Mitarbeiter hast du inzwischen? Du warst bestimmt auch mal eine „One-Man-Show“, oder?

»Ja, ich habe allein bei mir zu Hause angefangen. Jetzt sind wir weltweit etwa 30 Leute.«

Wo habt ihr überall Büros?


»Unser Hauptsitz ist in Rotterdam. Und dann haben wir noch Büros in London, Paris, Mailand, Köln und Stockholm. Seit 2007 sind wir auch in Amerika am Start. Da haben wir seit drei, vier Jahren ein Büro in New York. Wir waren zwar auch mal in L.A., sind aufgrund des Zeitunterschieds dann aber wieder zurückgegangen. Die drei Stunden von sechs bis neun Uhr machen einen großen Unterschied für mich.«

Was ist deine Labelphilosophie?


»Ich bin der totale Gitarrenfreak. Außerdem muss eine Band originell sein und musikalisch was...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.