RH #350Schwatzkasten

AMORPHIS

Schwatzkasten mit Tomi Joutsen (Amorphis)

Tomi Joutsen

Wenn AMORPHIS-Frontmann Tomi Joutsen sich auf der Bühne beherzt die Seele aus dem Leib growlt, käme wohl niemandem in den Sinn, dass der Finne in Wirklichkeit ein eher zurückhaltender Zeitgenosse ist. Für unseren Schwatzkasten schob Tomi, ganz Profi, seine Schüchternheit allerdings zur Seite und plauderte gut gelaunt über sein Leben.  

Tomi, wo bist du aufgewachsen?

»Ich bin 1975 in Lohja geboren, das ist ungefähr eine Stunde Autofahrt von Helsinki entfernt. Und da wohne ich bis heute.«

Warst du eher ein Musterkind oder ein kleiner Satansbraten?


»Ich glaube, ich war ein ziemlich soziales Kind. Ich hatte viele Freunde. Ich war sicher kein Satansbraten, aber natürlich tun kleine Jungs oft ziemlich bescheuerte Dinge (lacht). Große Probleme habe ich als Kind aber nicht gemacht.«

Was ist deine liebste Kindheitserinnerung?

»Ich erinnere mich noch gut an das erste Haus, in dem wir wohnten. Das war ein ziemlich altes Gebäude, in dem noch drei andere Familien wohnten. Es war keine Kommune, aber ein paar Ähnlichkeiten gab es schon. In der Umgebung lebten viele Kinder, und wir spielten ständig draußen, das war natürlich klasse. Ich habe noch eine drei Jahre ältere Schwester, und wir hatten eine wirklich tolle Kindheit.«

Welche Bands haben dich zum Metal gebracht?

»Hm, das ist schwierig. Von meinem achten bis zehnten Lebensjahr hörte ich typische Hardrock-Bands wie Kiss oder AC/DC. Dann gab es ein oder zwei Jahre, ich denen ich meine Diskomusik-Phase hatte. Ich glaube, das war wegen der Mädchen...

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