RH #350Interview

DAN REED NETWORK

»Wir waren ganz schön eingerostet«

Dan Reed Network

Ein Vierteljahrhundert zog ins Land, bis DAN REED NETWORK mit „Fight Another Day“ ein neues Album vorlegten. Wie es dazu kam, was er in der Zwischenzeit trieb und wieso er beinahe vom Musiker zum Mönch wurde, verrät uns Frontmann Dan Reed.

Dan, du lebst derzeit in Prag, Brion James (g.) in Honduras und ein Teil der Band in Portland, USA. Wie habt ihr die Aufnahmen eures neuen Albums auf die Reihe bekommen?

»Haha, und unser Bassist Melvin Brannon II lebt in Los Angeles, das war also ganz schön verrückt. Ich habe ein Studio im Keller, dort nahm ich meine Demos auf. Die schickte ich Brian, Melvin und unserem Drummer Dan Pred. Brion besitzt ein Studio in Honduras, und Melvin hat seins in Los Angeles. Sie schickten mir ihre Demo-Ideen, und ich verpasste ihnen Lyrics und Gesangslinien. Hauptsächlich lief das über Skype-Konversationen und E-Mails. Und mit Rob Daiker, unserem neuen Keyboarder, sprach ich sowieso mindestens einmal die Woche, weil wir zusammen an meinem neuen Soloprojekt arbeiteten.«

Wart ihr überhaupt gemeinsam im Studio?

»Für die Demos nicht, aber für die Albumaufnahmen. Wir schaufelten uns alle einen Monat frei und verbrachten ihn vergangenen November in Portland.«

Euer letztes Album „The Heat“ habt ihr vor 25 Jahren veröffentlicht. Was trieb euch nach so langer Zeit wieder zusammen?

»Das ging von einem Konzertveranstalter namens Bart Hafeman aus Portland aus. Er lud uns 2012 ein, an Silvester in unserer Heimatstadt aufzutreten. Ich schrieb Brion, um ihm die Idee...

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