RH #350Interview

Kultschmieden: Frontiers Music

Frontiers-Crew

Freunde von Hardrock und AOR kommen an Frontiers Music nicht vorbei: Unter anderem Größen wie Whitesnake, Stryper und Mr. Big haben bei der Plattenfirma mit Sitz in Neapel ihre Heimat gefunden. Trotz aller Professionalität ist Labelboss Serafino Perugino aber vor allem immer noch eines: ein leidenschaftlicher Fan.

Serafino, seit wann gibt es Frontiers Music?

»Ich gründete Frontiers als Einzelunternehmen 1996. Das Registrierungsdatum der Firma war der 27. Februar, von da an nahm alles seinen Lauf. Ich hatte beschlossen, ins Musikgeschäft einzusteigen, weil ich ein leidenschaftlicher Fan war und meine komplette Freizeit damit verbrachte, Musik zu hören, CDs zu kaufen und zu tauschen. Zu Beginn war das Unternehmen nur für den Import und Vertrieb ausländischer Labels in Italien gedacht. Ich fing mit Westcoast Records an, dann folgten MTM Music und Escape Music. 1998 wurde Frontiers eine GmbH, und im April 1998 veröffentlichten wir bei Frontiers das erste Album: „Never Say Goodbye“ von Ten. Seit ein paar Jahren haben wir einen neuen Handelsnamen: Frontiers Music Srl. Aber letztlich sind wir immer noch die Gleichen.«
Bist du eine „One-Man-Show“, oder hast du Mitarbeiter?
»Der Frontiers-Hauptsitz ist in Neapel, und jeden Tag arbeiten da außer mir noch sechs andere Leute. Darüber hinaus haben wir ein Büro in New York mit drei Mitarbeitern und natürlich ein Team aus Publizisten und Label-Managern in allen relevanten Ländern.«

Lohnt sich ein Label heute bei den schwachen Verkaufszahlen...

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