RH #350Interview

RIVAL SONS

Eine Stunde Freiheit

Rival Sons

Mit ihrem aktuellen Album „Hollow Bones“ lassen die RIVAL SONS ein ziemlich wildes Biest von der Kette, während sie zeitgleich Black Sabbath auf ihrer Abschiedstour unterstützen. Wieso die Rocker aus Südkalifornien trotzdem nicht abheben und über den aktuellen Medienhype um ihre Band nur den Kopf schütteln, verrät uns Gitarrist Scott Holiday, als wir bei ihm zu Hause durchklingeln.

»Guten Abend für dich, guten Morgen für mich!«, lacht der Sechssaiter zur Begrüßung gut gelaunt ins Telefon.

Hi Scott, hoffentlich habe ich dich nicht aus dem Schlaf gerissen.


»Ach was. Ich habe Kinder, ich bin das gewohnt.«

Dann können wir ja in aller Frische über euer neues Album „Hollow Bones“ (dt.: Röhrenknochen) plaudern. Mit Knochen im eigentlichen Sinne hat der Titel vermutlich nichts zu tun.

»Nein, das ist bei uns ein feststehender Begriff und hat eine spirituelle Konnotation: Es geht um Demut und Bescheidenheit. Jay (Buchanan, v. - am) schrieb den Titelsong – tatsächlich schrieb er sogar ´Hollow Bones Part II´ vor ´Hollow Bones Part I´. Wir haben das irgendwie umgekehrt aufgezogen (lacht). Es erschien uns dann sehr passend, das Album „Hollow Bones“ zu nennen.«

Normalerweise nehmt ihr eure Platten immer in Rekordgeschwindigkeit auf. War diesmal auch wieder High Speed im Studio angesagt?

»Wir haben das Album nach drei Wochen im Kasten gehabt.«

Nicht übel. Läuft bei euch nie was schief?

»Doch, manchmal natürlich schon. Aber noch viel öfter läuft es gut (lacht). Wir sind einfach total beschäftigt. Wir...

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