RH #350Interview

SCORPION CHILD

Die Frau in Schwarz

Scorpion Child

Drei Jahre ist es her, dass sich SCORPION CHILD mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum aus dem Stand in die „Dynamit“-Regionen unseres Soundchecks katapultierten. Seitdem war der Fünfer aus dem texanischen Austin, der sich stilistisch irgendwo zwischen Graveyard, The Answer und Wolfmother verortet, quasi unentwegt auf Tour. Anfang Juni legen die Herrschaften mit ihrem Zweitling „Acid Roulette“ nach. Wir unterhielten uns mit Frontmann Aryn Jonathan Black.

Aryn, in den drei Jahren, die seit der Veröffentlichung von „Scorpion Child“ vergangen sind, hat sich bei euch eine Menge getan. U.a. habt ihr mehr als die halbe Band ausgetauscht. Was ist passiert?

»Einige der Jungs haben uns aus familiären Gründen verlassen, mit anderen gab es kreative Differenzen. Manchmal muss man einfach Veränderungen vornehmen, damit man nicht stagniert. Wir sind ja auch nicht die einzige Gruppe, deren Besetzung sich mal ändert. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich ein schwieriger Typ bin (lacht).«

Ist das so? Leidest du unter dem Frontmann-Syndrom? Verbirgt sich ein kleiner Sebastian Bach in dir?

Er prustet los: »Ich hoffe nicht! Ich glaube allerdings, dass Sebastian gerne mal mit seinem Image spielt. Der Typ ist ein wirklich toller Sänger, aber ich weiß nicht, ob ich mit ihm in einer Band sein könnte.«

Da bist du offensichtlich nicht der Einzige. Aber zurück zu euch.


»Okay. Jedenfalls sind die Line-up-Wechsel einer der Gründe, weshalb wir drei Jahre gebraucht haben, um einen Nachfolger zu...

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