RH #349Lauschangriff

FATES WARNING

Ohrwürmer im 9/8-Takt

Fates Warning

Neue FATES WARNING-Alben sind für einen nicht unerheblichen Teil der Metal-Gemeinde echte Großereignisse. Wir konnten vorab in das am 1. Juli erscheinende „Theories Of Flight“ reinhören und mit Mastermind Jim Matheos plaudern.

Was für ein Empfang: Nach dem oft geradezu harschen „Darkness In A Different Light“ begrüßt einen „Theories Of Flight“ mit einer hochmelodischen, äußerst atmosphärischen Eröffnung. ´From The Rooftops´ heißt der Opener. Das gefühlvolle, fabelhaft produzierte Drumming, die Gitarrenmelodien, Ray Alders großartige Vocals – das Ding hat ´The Eleventh Hour´-Vibes wie lange nichts. Knapp zwei Minuten dauert es, bevor sich der Track in einen harten, rhythmisch anspruchsvollen Metalsong verwandelt, der im Refrain in wundervollste Melancholie mündet. Als wäre das nicht genug, folgt nur wenige Takte nach dem überaus groovigen Post-Refrain-Break ein Mittelteil, der ´From The Rooftops´ endgültig zu einem, vielleicht sogar DEM besten FATES WARNING-Song der letzten 15 Jahre macht. Begonnen hat das Ganze auf eher ungewöhnliche Art – mit den Drums.
Jim Matheos: »Manchmal, wenn mir kein guter Anfang einfällt oder ich nicht genau weiß, wo ich hin will, bitte ich Bobby (Jarzombek, Drummer - tb), mir ein paar Sachen zu schicken. Ich gab ihm also ein Tempo und eine Taktart vor, 9/8, um genau zu sein, und bekam 15 verschiedene Ideen von ihm. Im Laufe eines Monats komponierte ich für all diese Teile Gitarrenparts und bastelte daraus dann den Song. Komplett anders, als es bei uns...

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