RH #349Interview

CHEAP TRICK

Energiewende in Rockford

Cheap Trick

Ihr 17. Album „Bang, Zoom, Crazy... Hello“ ist ihr bestes seit „Woke Up With A Monster“ von 1994, aber ihr erstes ohne Original-Drummer Bun E. Carlos. Warum CHEAP TRICK trotzdem zu alter Form zurückgefunden haben, weiß Gitarrist und Songwriter Rick Nielsen.

Rick, ihr habt euch über fünf Jahre Zeit für das neue Album gelassen. Woran lag es?

»Dafür gab es mehrere Gründe: Es hat sehr lange gedauert, bis wir ein neues Management gefunden haben, darüber hinaus gab es noch einige rechtliche Dinge zu klären. Dazu kam der Ärger mit Bun E., außerdem sind wir ja auch ständig auf Tour. Mit den Aufnahmen haben wir eigentlich schon vor zwei Jahren angefangen. Es fühlt sich lang an, manche Dinge dauern eben.«

War es denn auch schwierig, eine neue Plattenfirma zu finden?


»Das eher nicht, denn sie sind auf uns zugekommen. Aber vor sechs Jahren, als Bun E. die Band verließ, mussten wir einige Dinge, sagen wir, aufräumen. Das dauerte. Doch jetzt ist alles gut, und ich denke, das Warten hat sich gelohnt, denn wir haben eine tolle Platte gemacht.«

Lass uns noch mal über den Abgang eures Drummers reden. Er ist ja durch deinen Sohn Daxx ersetzt worden. Das war aber nicht das erste Mal. Ich habe euch 2001 in Seattle schon mit ihm gesehen. 

»Ja, damals spielte er drei Monate bei uns, als wir u.a. auch mit Aerosmith unterwegs waren. Von daher wussten wir, woran wir waren. Als die Situation dann ernst wurde, lag es auf der Hand, ihn zu fragen. Obwohl er sehr viel zu tun hatte in den letzten Jahren, sagte...

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