RH #349Interview

THE VISION BLEAK

Die Rückkehr des Stahlsaitenmonsters

The Vision Bleak

Rund zwölf Jahre nach seinem Debüt setzt das süddeutsche Duo THE VISION BLEAK die Segel in Richtung ungewisse Zukunft. Den Neuanfang bildet der sechste Longplayer „The Unknown“, der sich als variabelstes und zugleich heftigstes Werk der Bandgeschichte erweist. Wir sprachen mit Sänger/Multiinstrumentalist Ulf Theodor Schwadorf über Vergangenheit, Zukunft und die wichtige Rolle des frühen Neunziger-Death-Metal.

Euer neues Album hat mich ehrlich gesagt stärker beeindruckt als die vorherigen Scheiben und stellt auch für euch einen Neuanfang dar, oder?

»Absolut. Wir hatten vorher fünf Alben gemacht, die alle konzeptionell ähnlich geartet waren. Es waren immer diese theatralischen Goth- und Horror-Elemente drin. Auch musikalisch gab es zwar unterschiedliche Seiten von THE VISION BLEAK, die wir diesmal aber komplett neu angehen wollten, ohne zu wissen, wohin uns das führt. Von dem Moment an stand das Motto der Platte fest.«

Ist der Titelsong als einer der ersten entstanden? Er schlägt quasi eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

»Ganz genau. Es war sogar der erste Track, den wir letzten Sommer geschrieben haben. Den Großteil der  Songs komponiere ich in Abstimmung mit Konstanz, was diesmal insgesamt unheimlich schnell ging. Im Dezember haben wir schon mit den Aufnahmen begonnen. Spontanität war uns sehr wichtig, und es gibt generell unkonventionellere Strukturen und Akustik-Parts wie bei ´Ancient Heart´ oder ´Who May Oppose Me´.«

Stellt das Instrumental ´Who May Oppose Me´...

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