RH #349Interview

DEATH ANGEL

Der tiefe Graben

Death Angel

Würde man aus den sogenannten „The Big Four“, also Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax, „Die glorreichen Sieben“ respektive „The Big Seven" machen, dann wären DEATH ANGEL neben Acts wie Exodus, Overkill und Testament ein heißer Kandidat. Schließlich haben die Thrash-Veteranen aus der Bay Area zwischen 1987 und 1990 drei Genreklassiker veröffentlicht, und der aktuelle „The Evil Divide“-Tonträger ist das mit Abstand stärkste Album der Todesengel seit „Act III“. Oder um die Band zu zitieren: „An injured animal is a dangerous fucking animal.“

Der erneut unter der Leitung von Top-Produzent Jason Suecof (u.a. Trivium, August Burns Red, The Black Dahlia Murder) eingehämmerte Longplayer ist musikalisch absolut top, und in puncto Lyrics haben DEATH ANGEL noch nie etwas anbrennen lassen. Wo andere Kapellen über Tod und Teufel schwadronieren, den Konsum von Drogen propagieren oder dem weiblichen Geschlecht verbal an die Wäsche gehen, macht sich Sänger Mark Osegueda, aus dessen Feder neun der zehn neuen Texte stammen, lieber Gedanken über den besorgniserregenden Zustand unserer Welt und den tiefen Graben, der mittlerweile nicht nur durch die amerikanische Gesellschaft geht.

»In der Regel schreibe ich über Dinge, die mich anpissen oder anderweitig umtreiben, manchmal aber auch über persönliche Angelegenheiten bzw. meine Gefühlslage. Diesmal habe ich mein Hauptaugenmerk auf den katastrophalen Zustand der Welt gerichtet, zum Beispiel im Song ´Hatred United, United Hate´, der aber nicht...

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