RH #348Tourtagebuch

POWERWOLF

Die beste Show des Jahres

Powerwolf

„Besuche die Sowjetunion, bevor sie dich besucht“, sagte man zu Zeiten des Kalten Krieges mit einem Augenzwinkern. Zum Glück ist diese Ära Geschichte, der Eiserne Vorhang längst gefallen – und dennoch ist man als Durchschnittseuropäer deutlich öfter in unseren westlichen Nachbarstaaten und sogar jenseits des großen Teichs unterwegs als bei unserem großen Nachbarn im Osten. Als wir gefragt wurden, ob wir POWERWOLF nach Moskau und Sankt Petersburg begleiten möchten, überlegten wir deshalb nicht lange: selbstverständlich!

Bereits im Vorfeld kristallisiert sich heraus, dass ein Ausflug nach Russland deutlich mehr Organisationsaufwand als beispielsweise ein US-Trip erfordert: Ein Visum muss beantragt werden, für die Bewilligung braucht das russische Konsulat einen gefühlten Aktenordner voller Dokumente, dazu ein Passfoto, das nicht älter als drei Monate sein darf. Eine saftige Gebühr wird obendrein fällig. Wenige Wochen später erhalte ich meinen Pass zurück, der Reise steht nichts mehr im Wege.

Amen & Attack: Auf nach Russland

Die Reise, das bedeutet in diesem Fall: per Bahn nach Düsseldorf, von dort aus mit dem Flieger nach Moskau, umsteigen und weiter nach Sankt Petersburg. Die Einreise in die Russische Föderation verläuft völlig problemlos, nach Vorlage des Visums muss man keine weiteren Fragen mehr beantworten, sondern wird einfach durchgewunken. Ich lande mehrere Stunden vor Band und Crew, die aus Frankfurt anreisen, in Sankt Petersburg. Kein Problem, am Flughafen kann man...

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