RH #348Krach von der Basis

TOTAL HATE

Passt scho´!

Total Hate

TOTAL HATE spendieren zum 15-jährigen Bandjubiläum einen ansehnlichen Hassbatzen: „Lifecrusher - Contributions To A World In Ruins“ gehört zu den Old-School-Black-Metal-Highlights der letzten Monate.

Der Kopf und Sänger der Nürnberger heißt eigentlich ganz simpel Markus, ist manchen Szenekennern auch von den Todesmetallern Deathronation ein Begriff, nennt sich bei TOTAL HATE aber lieber Adrastos. Das ist Altgriechisch für „unentrinnbar“ und im Vergleich zum Bandnamen schon fast philosophisch tiefschürfend. Letzterer zeigt die stilistische Richtung der Kapelle dafür um einiges deutlicher.

»Ich wollte von Anfang an den hasserfüllten Neunziger-Jahre-Black-Metal weiterführen. Der Name sollte auf jeden Fall Programm sein. Essenziell waren für mich damals vor allem Gruppen aus Norwegen und Schweden. Es gab Ende der Neunziger am Nürnberger Hauptbahnhof einen Plattenladen, der von ein paar Pakistani betrieben wurde. Die haben mir Impaled Nazarene, Marduk und Immortal empfohlen. Das war genau die Phase, als vom Hardrock über den Thrash bis hin zum Death Metal alles zu bunt und happy wurde und mich nicht mehr kickte. Acts wie Emperor brachten wieder frischen Wind in die Szene. Ich habe mir dann ´ne Gitarre gekauft und mir von einem Kumpel ein paar Darkthrone-Riffs zeigen lassen.«

Inzwischen steht das spielerische Niveau von TOTAL HATE aber deutlich über dem simplen Verwursten irgendwelcher Darkthrone-Gedächtnis-Schrammeleien.

»Das liegt vielleicht daran, dass ich nur die Hälfte der neuen...

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