RH #348Interview

DANGER ZONE

Zu jung für Sexszenen

Danger Zone

Nach dem Start vor 33 Jahren waren die Italiener DANGER ZONE nicht immer vom Glück verfolgt, was der Band nach knapp einer Dekade das Genick brach. Doch seit 2010 ist die Kernbesetzung, bestehend aus Sänger Giacomo Gigantelli, Gitarrist Roberto Priori und Drummer Paolo Palmieri, wieder aktiv und hat gerade mit „Closer To Heaven“ ein sehr gutes melodisches Hardrock-Album veröffentlicht.

Ihr habt in den Achtzigern und frühen Neunzigern fünf oder sechs Demos, aber nur eine EP veröffentlicht. Warum ist nicht mehr passiert?

Giacomo: »Nachdem wir ein paar Demos aufgenommen und einige Shows gespielt hatten, beschloss ein bekannter italienischer Promoter, ein komplettes Album mit uns aufzunehmen. Wir waren uns einig, dass wir versuchen sollten, den amerikanischen Markt zu knacken. Wir hatten ein fantastisches Produktionsteam, nisteten uns in einem riesigen Aufnahmetempel ein, und Ende 1989 waren wir fertig mit dem Mix von „Line Of Fire“. Unser Manager hatte Rechtsanwälte beauftragt, sich um einen Deal zu kümmern. Doch sie haben hauptsächlich Zeit damit verschwendet, immer mehr Geld zu fordern.«

Wie kam es zur Auflösung der Band?

Giacomo: »Es war 1993, und die Grunge-Szene hatte den typischen L.A.-Stil schon zerstört. Wir traten in Clubs auf, die ein paar Tage später für immer dichtmachten. Wir spielten Showcases und hörten immer: „Ihr seid gut, aber wir sind gerade dabei, die großen, etablierten Bands fallen zu lassen.“ Zeitgleich ging uns das Geld aus, so dass wir keine andere Wahl mehr...

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