RH #348Interview

SAVAGE MASTER

Verknallt in Barbara Steele

Savage Master

Dem Charme des Debütalbums von SAVAGE MASTER, „Mask Of The Devil“, konnte man sich nur schwerlich entziehen. Zu übersehen ist die Band sowieso nicht: Vier Muskelmänner, gehüllt in schwarze Kapuzen, flankieren die in schwarzes Leder gekleidete Frontfrau Stacey Savage, die lässig eine Peitsche schwingt. Wer denkt da nicht an eine Reinkarnation der Mentors mit der jüngeren Schwester von Betsy Bitch am Gesang?

Laut Frau Savage basiert die Außenwahrnehmung ihrer Band mindestens auf einer Fehlinterpretation:

»Es ist komisch, aber als wir unser Konzept ausgearbeitet haben, hat wirklich niemand von uns auch nur im Entferntesten an die Mentors gedacht. Es ging uns eher darum, mittelalterliche Henker darzustellen. Es gehört viel Ignoranz dazu, sich auf ein singuläres visuelles Element einer Band zu konzentrieren und alles andere drum herum einfach komplett auszublenden. Aber das ist mir allemal lieber, als wenn man gar nicht über uns redet. Gute, schlechte und verwirrte Reaktionen scheinen bezüglich SAVAGE MASTER wirklich im Gesamtpaket zu kommen.«

Das eigentliche (visuelle) Konzept, von dem Stacey hier redet, geht in der Tat weiter zurück als bis zu den Mentors. Der 1960 gedrehte Streifen „Black Sunday“ (auch bekannt als „The Mask Of Satan“) des italienischen Horror-Großmeisters Mario Bava zählt zu ihren absoluten Lieblingsfilmen.

»Der Film besitzt eine ganz spezielle Magie, die schwer in Worte zu fassen ist. Einerseits ist die Regie von Bava meisterhaft, andererseits begeistert aber...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.