RH #348Interview

DEVILDRIVER

Geboren, um zu töten

Devildriver

Kaum hat Dez Fafara die Coal-Chamber-Reunion hinter sich gebracht, steht er schon wieder mit der nächsten DEVILDRIVER-Scheibe in den Startlöchern. „Trust No One“ ist nicht nur eine Abrechnung mit falschen Freunden, sondern auch das erste Werk Fafaras mit einem Liebeslied. Wir klingelten bei dem hyperaktiven Frontmann durch.

Dez, wo erwische ich dich gerade?

»Ich bin zu Hause, hänge rum und verbringe viel Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern, bevor ich wieder auf eine lange Tournee gehe.«

Seit eurem letzten Album „Winter Kills“ gab es ein paar Veränderungen im Line-up. Mit Neil Tiemann und Austin D´Amond hast du einen neuen zweiten Gitarristen und einen neuen Schlagzeuger im Team. Inwiefern hat sich das aufs Songwriting ausgewirkt?

»Für unser neues Album waren die Veränderungen sehr positiv. Unser langjähriger Gitarrist Mike Spreitzer konnte stärker zum Songwriting beitragen. Es gab bei den Besetzungswechseln auch keinerlei böses Blut.  Unsere Mucke groovt ja immer. Ich persönlich hatte eine sehr aufwühlende Zeit, und mir lag viel auf dem Herzen, was ich loswerden wollte. Ich hörte eine Menge Punkrock, der mich schon immer stark inspiriert hat.«

Welche Punk-Alben liefen in der Zeit am meisten in deinem Player?

»Ich hörte eine Menge Black Flag, alte Henry-Rollins-Sachen, Circle Jerks und Dead Kennedys. Ich wurde schon in jungen Jahren stark von Punk und Psychobilly geprägt. Erst vor ein paar Tagen war ich abends mit meiner Frau bei einer Rockabilly-Show. Ich mag Musik, die auf...

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