RH #348Interview

OPETH

Ein Grunzen aus der Dunkelheit

Opeth

Das nennt man Durchhaltevermögen. Ganze acht Alben benötigten die Stockholmer OPETH, um mit der 2005er Platte „Ghost Reveries“ nach einer mehr als zehn Jahre währenden Durststrecke den Durchbruch zu schaffen. Das „Book Of Opeth“ zeichnet nun die Geschichte der Kultband nach, insbesondere die unschuldigen Anfänge in der Peripherie der schwedischen Hauptstadt, die für viele Fans immer noch im Verborgenen liegen. Natürlich bimmelten wir zu diesem Ereignis bei Bandleader Mikael Åkerfeldt an, der gewohnt feinzüngig kommentierte.

Mikael, wie zu hören war, hast du dieses Buch – wie so manches in deiner Karriere – deinem umtriebigen Manager Andy Farrow zu verdanken...

»Nicht ganz. Ich habe vor einigen Jahren auf Tour angefangen, mir Notizen zu meinem Privatleben und der Band zu machen. Damals wurde noch viel gefeiert bei OPETH, und ich musste zuweilen Zeit im Tourbus totschlagen. Heute besuche ich tagsüber hauptsächlich Plattenläden und sehe mir die jeweilige Stadt an. Ich machte den Fehler, dies Andy mitzuteilen, der daraufhin alle Hebel in Bewegung setzte und einen Verlag anschleppte. Ich fühle mich aber zu jung und unwichtig für eine Autobiografie und widersetzte mich. Davon abgesehen war mir das zu privat, zumal nicht alle Leute immer gut wegkommen.«

Du bist jetzt eben ein Popstar.

»Sieht so aus. Jedenfalls ließ Andy nicht locker und schwatzte mir eine Bio der Band auf, die auf Interviews basiert. Ein englischer Journalist hat sie zusammengestellt. Eigentlich sollten neben mir fast...

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