RH #347Krach von der Basis

ROTTEN SOUND

Slaves to the Grind!

ROTTEN SOUND

Ihren Ruf als Speerspitzen-Band der Grindcore-Szene wissen ROTTEN SOUND mit „Abuse To Suffer“ mal wieder zu untermauern. Das neue Album zeigt die Finnen mächtig wie eh und je, aber auch einen Hauch facettenreicher und grooviger als bei den Lichtgeschwindigkeitsreisen, die sie in der vergangenen Dekade vornehmlich veröffentlichten.

Shouter Keijo Niinimaa sieht´s von näher dran allerdings nicht ganz so gravierend:

»Diese Entwicklung ging mit dem letzten Album „Cursed“ los. Eigentlich finde ich sogar, dass es wieder einen Ticken mehr in die Richtung von „Murderworks“, „Exit“ und „Cycles“ zurückgeht. Wir mögen alle doomigen und im Midtempo gelagerten Kram und spielen teilweise sogar in anderen Bands, die so was machen: unser Drummer Sami bei Coughdust und ich mit Morbid Evils. Ist wohl ziemlich natürlich, dass so was auch bei ROTTEN SOUND ein bisschen Einzug hielt, aber wir wollen natürlich trotzdem ROTTEN SOUND-Alben machen und keinen kompletten Richtungswechsel vornehmen.«

Es war also keine bewusste Entscheidung, sich auch mal an andere Tempo- und Stilregionen ranzutasten, weil ihr euch mit Hyperblast-Dauerfeuer zur Genüge ausgetobt habt, sondern es schlich sich einfach so ein?

»Wir wollten wie immer so gute Songs wie möglich machen, und das ist das Ergebnis. Eigentlich haben wir uns dabei sogar dazu entschieden, uns auf die wilderen Sachen zu konzentrieren, denn es sind ursprünglich sogar noch langsamere Songansätze in der Mache gewesen. Slaves to the grind! (lacht)«

Der Sound von...

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