RH #347Krach von der Basis

GEHENNAH

Lemmys Erben

GEHENNAH

„Too Loud To Live, Too Drunk To Die“ dachten sich die Berufsalkis GEHENNAH und brachen ihre bereits lange andauernde Entzugstherapie ab, womit sie unfreiwillig zu Lemmys Nachlassverwaltern geworden sind, wie Frontmann Mr. Violence offen zugibt.

Auf euer Comeback hat die Szene garantiert gewartet. Was bietet ihr im aktuellen Metal-Geschehen, wo andere hintanstehen?

»Dass wir wieder aus dem Quark gekommen sind, lag wohl am Einstieg von Knuckleduster. Zu der Zeit fragten zudem unsere Kumpels von Lightning Records an, ob wir eine EP für sie einspielen wollten, und deren Veröffentlichung führte dann zum Vertrag mit Metal Blade. Geplant war das alles zwar eigentlich nicht, aber auf einmal kam alles zum anderen, und jetzt geben wir wieder Vollgas. In dieser Band passieren die Dinge einfach so, und wir nehmen mit, was kommt. Der Szene bieten wir Schmutz, Dekadenz und Schwachsinn, egal ob sie es will oder nicht.«

Motörhead dürften den stärksten Eindruck bei euch hinterlassen haben. Wie fühlt ihr euch nach Lemmys Tod?

»Die Band ist einer unserer größten Einflüsse, kein Zweifel. Lemmys Tod kam einem Schock gleich, auch wenn man beileibe nicht behaupten kann, dass er unerwartet starb. Es fühlte sich an, als hätten wir einen Mentor verloren, im Grunde verdanken GEHENNAH diesem Mann alles. Sich bewusst zu machen, dass er nicht mehr da ist, mutet seltsam an, eine Welt ohne Motörhead… ist scheiße.«

Ihr sauft munter weiter und feiert wilde Partys, bejaht also das Leben. Warum dann der Titel ´Life...

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