RH #347Interview

ACCU§ER

»Max Cavalera war mein König«

ACCU§ER

Im Hause ACCU§ER geht es wieder richtig rund, denn die NRW-Thrasher schaffen es mit ihrem elften Longplayer „The Forlorn Divide“ eindrucksvoll, all ihre Trümpfe gleichzeitig auszuspielen: Komplexe, aber niemals ausufernde Songstrukturen gehen einher mit einer schier unbändigen Energie, wobei die virtuos-treibende Gitarrenarbeit und die charakteristischen Vocals das größte Faustpfand sind. Wir unterhielten uns mit Frank Thoms (v./g.), der ACCU§ER 1986 gründete.

Frank, sind ACCU§ER mittlerweile wieder ein Fulltime-Job für dich? Immerhin veröffentlicht ihr mit „The Forlorn Divide“ das fünfte Album in sechs Jahren, wenn man die Wiederveröffentlichung von „Who Dominates Who?“ mit dazuzählt.

»Es ist auf jeden Fall wieder ordentlich was los mit der Band, und es gibt viele Dinge zu regeln, aber deswegen habe ich meinen eigentlichen Job natürlich nicht aufgegeben. Ich bin selbständiger Hausverwalter, habe mein eigenes Büro in der City und kann von dort aus auch Angelegenheiten, die ACCU§ER betreffen, erledigen. Diese berufliche Unabhängigkeit ist ein großer Vorteil für die weitere Entwicklung der Band.«

Wie stellst du bei der hohen Schlagzahl an Veröffentlichungen sicher, dass du dich beim Songwriting nicht wiederholst? Verteilt ihr das Komponieren mittlerweile auf mehrere Schultern?

»Ja, auf jeden Fall. Bei den Vorgängeralben wie zum Beispiel „Dependent Domination“ war es noch so, dass wir einige ältere, archivierte Ideen ausgepackt haben. Schon bei „Diabolic“ tendierte das Ganze dann...

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