RH #347Interview

KILLSWITCH ENGAGE

Ich bin dann mal weg

KILLSWITCH ENGAGE

KILLSWITCH ENGAGE gehörten zu den prägendsten Acts der Metalcore-Welle, haben den Niedergang der Szene überstanden und sich inzwischen als eigenständige Marke etabliert. „Incarnate“ heißt das neue Werk der golddekorierten amerikanischen Top-Ten-Helden. Sänger Jesse Leach kam nach Berlin, um mit dem Rock Hard zu plauschen.

Der 37-Jährige sitzt in einem Hotelzimmer am Alexanderplatz und genießt um 11:30 Uhr seinen Morgenkaffee. Von einem Mini-Iro abgesehen, sieht er mit seinen Doc Martens, dem Oberhemd und den umgekrempelten Jeans aus wie ein Bilderbuch-Skinhead.

»Ich liebe auch die dazugehörige Musik: Cock Sparrer, The Business, Evil Conduct und The Bruisers. Ich mag es, bei den Gigs solcher Gruppen Arm in Arm mit anderen mitzubrüllen.«

Dazu passt deine Vorliebe fürs Biertrinken.

»Weizenbier ist super. Am liebsten mag ich das mit dem Mönch auf dem Etikett, „Franziskaner“. Aber da muss ich aufpassen, sonst werde ich fett (er fasst sich an seinen Bauchansatz und lacht).«

Wann hast du eigentlich zum letzten Mal das Wort Metalcore gehört?

»Oh, Mann (er schnaubt verächtlich). Ich höre es ständig. Aber wir sind einfach nur Metal. Alles andere schränkt uns unnötig ein. Ich habe uns jedenfalls nie Metalcore genannt. Und mit dem neuen Album passen wir weniger denn je in diese Schublade. Als ich den Begriff erstmals aufschnappte, wusste ich überhaupt nicht, was er bedeuten soll. Ursprünglich beschrieb Metalcore das Vermischen von Metal und Hardcore. Und genau das haben wir anfangs auch...

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