RH #347Interview

CALIBAN

Dreck in der Lunge

CALIBAN

Zwei Jahre nach „Ghost Empire“, das es auf Platz sieben der deutschen Albumcharts schaffte, legen CALIBAN mit der härtesten Platte ihrer Karriere nach, die aber dennoch vor unwiderstehlichen Melodien nur so strotzt. „Gravity“ ist nicht nur die zehnte Studioscheibe des Quintetts, sondern auch ein Highlight in der CALIBAN-Diskografie, das beweist, dass die Herren inzwischen Welten vom Metalcore-Einheitsbrei entfernt sind.

»„Gravity“ ist die erste Platte, auf der Andy den cleanen Gesang übernimmt«, erklärt Lead-Gitarrist Marc Görtz die Unterschiede zu den Vorgängerwerken.
»Früher hat Denis immer den Klargesang übernommen und Andy das Geschrei. Damit es homogener rüberkommt, singt Andy jetzt alles, und Denis kommt in den Refrains nur ergänzend dazu. Dadurch ist der cleane Gesang rauer, und es kommt mehr Drive rüber. Wir haben Andy genötigt, das endlich mal zu machen. Uns war wichtig, das Epische und Melodische beizubehalten. Gleichzeitig ist „Gravity“ deutlich härter und ruppiger als „Ghost Empire“. Ich finde den Sound der letzten Platte immer noch gut und bin auch ein Fan des Albums, denke aber rückblickend, dass „Ghost Empire“ mehr hätte knallen können. Vieles klang sehr klinisch und aufgeräumt. Der Sound war bombastisch, hatte allerdings weniger Drive. Davon haben wir diesmal umso mehr draufgepackt. „Gravity“ ist viel dreckiger.«

„Gravity“ wurde wieder von Benny Richter und dir in deinem Nemesis Studio produziert. Läuft man nicht irgendwann Gefahr, die Objektivität zu...

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